WordPress Relaunch Checkliste: Strategie, UX und SEO für einen erfolgreichen Neustart


24.04.2026, von Tim Hufermann // mithilfe von KI

Ein WordPress-Relaunch ist mehr als ein neues Design. Es ist die Chance, eure Website von einem digitalen Schaufenster zu einem echten Werkzeug zu machen – eines, das Leads generiert, die richtigen Menschen anspricht und mit euren internen Prozessen verzahnt ist.

Und gleichzeitig ist es einer der riskantesten Momente im digitalen Leben eines Unternehmens. Rankings, die über Jahre aufgebaut wurden, können in wenigen Stunden verschwinden, wenn der Launch schlecht vorbereitet ist.

Diese Checkliste verbindet beide Perspektiven: die strategisch-konzeptionelle Arbeit, die vor dem ersten Wireframe passieren muss, und die technische Sorgfalt, die am Launch-Tag darüber entscheidet, ob eure Rankings erhalten bleiben. Sieben Phasen, praxisnah und WordPress-spezifisch.

Wann ist ein WordPress-Relaunch sinnvoll?

Nicht jede veraltete Website braucht einen Komplett-Relaunch. Manchmal reicht ein Rebrush – ein visuelles Update ohne Strukturveränderung. Ein echter Relaunch lohnt sich, wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Das Design ist veraltet und konvertiert schlecht
  • Die Zielgruppe hat sich verändert oder erweitert
  • Eure Positionierung oder euer Leistungsangebot hat sich weiterentwickelt
  • Die Website generiert kaum qualifizierte Leads
  • Es gibt keine sinnvolle Verbindung zu eurem CRM oder anderen Systemen
  • Die technische Basis (PHP, WordPress-Core, Theme) ist veraltet oder unsicher
  • Die Seitenstruktur passt nicht mehr zu euren Angeboten
  • Die Website ist nicht mobilfreundlich oder hat schlechte Core Web Vitals
  • Der organische Traffic stagniert oder sinkt trotz gutem Content

Wichtig: Ein Relaunch ist kein Reset-Knopf für SEO-Probleme. Bestehende Rankings und Traffic sind hart erarbeitetes Kapital – das Ziel ist immer, dieses Kapital zu erhalten und auszubauen, nicht neu aufzubauen.

Phase 1: Analyse und Bestandsaufnahme

Wer ohne Bestandsaufnahme relauncht, wirft funktionierende URLs, Rankings und gelernte Erkenntnisse über Nutzerverhalten achtlos über Bord. Diese Phase ist die wichtigste – und die am häufigsten unterschätzte.

Strategische Bestandsaufnahme

  • Was soll die neue Website leisten, was die alte nicht geleistet hat?
  • Welche Conversion-Ziele existieren aktuell – und werden sie gemessen?
  • Welche Inhalte funktionieren, welche nicht? (Google Analytics, Search Console)
  • Gibt es Kundenfeedback oder Nutzerbeschwerden zur aktuellen Website?
  • Wie werden aktuell Leads erfasst, qualifiziert und weitergeleitet?
  • Welche Systeme (CRM, Marketing-Automation, HR-Tools) sollen angebunden werden?

Content-Audit

Crawlt eure aktuelle Website vollständig und bewertet jede Seite nach vier Kategorien:

  • Behalten: Seiten mit gutem Traffic, Rankings oder Conversions
  • Verbessern: Seiten mit Potenzial, aber schwacher Performance
  • Weiterleiten: Seiten, die zusammengelegt werden sollen
  • Löschen: Seiten ohne Traffic, ohne Mehrwert, ohne Backlinks

Achtet besonders auf Seiten mit eingehenden Backlinks – diese URLs müssen im neuen System erhalten bleiben oder sauber weitergeleitet werden.

SEO-Bestandsaufnahme

  • Welche Keywords ranken aktuell auf Seite 1? Welche URLs sind dafür verantwortlich?
  • Welche Seiten generieren den meisten organischen Traffic?
  • Wo liegen die stärksten Backlinks?
  • Gibt es Duplicate Content, Crawling-Probleme oder Indexierungsfehler?

Technische Bestandsaufnahme

  • Welche PHP-Version läuft aktuell? (Ziel: PHP 8.2+)
  • Welches Theme wird verwendet – kommerziell, Custom oder Page-Builder?
  • Welche Plugins sind aktiv, welche inaktiv, welche veraltet?
  • Gibt es Schnittstellen zu externen Systemen, die migriert werden müssen?

Phase 2: Strategie, Ziele und Zielgruppen

Bevor eine einzige Zeile Code geschrieben oder ein Wireframe gezeichnet wird, braucht es strategische Klarheit. Eine neue Website ohne definierten Zweck ist ein teures Hobby.

Ziele konkret definieren

Nicht “wir wollen eine bessere Website”, sondern messbare Ziele – am besten nach dem SMART-Prinzip:

  • Conversion Rate auf der Kontaktseite von X% auf Y% steigern
  • Qualifizierte Leads pro Monat um Z% erhöhen
  • Organischen Traffic auf den Leistungsseiten innerhalb von 6 Monaten verdoppeln
  • Bestehende Rankings für die Top-10-Keywords erhalten
  • Bewerbungseingang über die Career-Page steigern

Diese Ziele bestimmen, welche Seiten welche Priorität im Konzept bekommen, welche CTAs gesetzt werden und wie ihr den Erfolg nach dem Launch messt.

Zielgruppen und Personas entwickeln

Eine Website, die alle ansprechen will, spricht niemanden an. Definiert eure Personas konkret: Wer besucht eure Website, mit welchem Problem und welchem Ziel?

Eine Persona für ein B2B-Unternehmen könnte sein: Marketingleiterin eines mittelständischen Unternehmens, 35–50 Jahre, sucht nach einer WordPress-Agentur für einen Relaunch, hat wenig Zeit, will eine verlässliche Empfehlung und keine technischen Monologe. Sie liest den Artikel auf dem Smartphone zwischen zwei Meetings.

Für jede Persona klärt ihr:

  • Welche Fragen stellt sie sich, bevor sie eine Anfrage schickt?
  • Welche Inhalte helfen ihr, eine Entscheidung zu treffen?
  • Welchen Weg nimmt sie auf eurer Website – von der Startseite zum Kontaktformular?
  • Was sind ihre häufigsten Einwände oder Ängste?

Personas sind die Grundlage für Informationsarchitektur, Texte, CTAs und das gesamte UX-Konzept. Wer sie überspringt, baut eine Website für sich selbst – nicht für seine Kunden. Wie ihr Personas methodisch entwickelt, zeigen wir in unserem Artikel zum Inbound-Marketing-1×1.

Customer Journey und Conversion-Pfade

Skizziert für jede Persona den idealen Weg durch eure Website. Welche Seiten besucht jemand in welcher Reihenfolge, bevor er eine Anfrage schickt? Wo verlässt er die Seite heute? Diese Pfade bestimmen, wo CTAs sitzen, welche Inhalte auf welchen Seiten stehen und wie interne Verlinkungen aufgebaut werden.

  • Startseite → Leistungsseite → Case Study → Kontakt
  • Blog-Artikel → Leistungsseite → Kontakt
  • Karriere-Seite → Team-Seite → Bewerbungsformular

Phase 3: UX, Informationsarchitektur und Design

Informationsarchitektur entwickeln

Die Struktur eurer Website ist ihre wichtigste SEO- und UX-Entscheidung. Welche Seiten brauchen ein eigenes Ranking-Potenzial? Welche Inhalte können zusammengefasst werden? Eine gute Informationsarchitektur folgt zwei Prinzipien gleichzeitig: Sie macht es Nutzern einfach, das Richtige zu finden – und Suchmaschinen einfach, den Inhalt zu verstehen.

  • Maximale Navigationstiefe: drei Klicks von der Startseite zur wichtigsten Conversion-Seite
  • Jede wichtige Leistung hat eine eigene Seite mit eigenem Keyword-Fokus
  • Breadcrumbs für klare Orientierung und SEO-Struktur
  • Interne Verlinkungen folgen der logischen Nutzer-Journey, nicht der Menüstruktur

UX-Konzept und Wireframes

Wireframes zeigen den Aufbau einer Seite ohne Design. Sie klären, welche Elemente in welcher Reihenfolge erscheinen – bevor jemand Farben oder Schriften diskutiert. Das spart Zeit und verhindert teure Nacharbeit.

  • Startseite: Klares Value Proposition above the fold, primärer CTA sichtbar ohne Scrollen
  • Leistungsseiten: Problem → Lösung → Beweis (Case Study/Testimonial) → CTA
  • Über uns: Team und Werte für Vertrauen – nicht für Selbstdarstellung
  • Karriere-Seite: Kultur und Benefits prominenter als Jobbeschreibung
  • Kontaktseite: Formular kurz halten, Vertrauen durch Bilder/Namen der Ansprechpartner stärken

UI-Design

Gutes UI-Design ist nicht Geschmackssache – es ist das Ergebnis klarer Entscheidungen über Hierarchie, Lesbarkeit und Führung.

  • Typografie: maximal zwei Schriftfamilien, klare Größenhierarchie (H1 → H2 → Body)
  • Farben: primäre Handlungsfarbe für alle CTAs konsistent, keine visuellen Konkurrenten
  • Weißraum: mehr ist fast immer besser – Überladung kostet Conversion
  • Mobiloptimierung: Mobile-first denken, nicht Mobile nachträglich anpassen
  • Accessibility: Kontrastverhältnisse prüfen (WCAG AA), Schriftgrößen mindestens 16px auf Mobile
  • Corporate Design konsequent umsetzen – Farben, Icons, Bildsprache aus dem Brand Manual

Lead-Generierung in das Design einbauen

Lead-Generierung ist kein Plugin, das man am Ende einbaut. Sie muss von Anfang an in die Seitenstruktur gedacht werden:

  • Primäre CTAs auf jeder Seite sichtbar und eindeutig (z.B. “Jetzt Erstgespräch vereinbaren”)
  • Sekundäre Einstiegspunkte für Nutzer, die noch nicht bereit sind (z.B. Newsletter, Download, Blogartikel)
  • Formulare so kurz wie möglich – nur die Felder, die ihr wirklich braucht
  • Social Proof in der Nähe von Formularen: Kundenstimmen, Logos, Zertifikate
  • Exit-Intent oder Scroll-Trigger für weiterführende Angebote (wenn sinnvoll)

Phase 4: Systemanbindungen und Integrationen

Eine moderne WordPress-Website steht selten allein. Sie ist Teil eines digitalen Ökosystems – mit CRM, Marketing-Automation, Recruiting-Systemen und Analytics. Diese Verbindungen müssen im Relaunch von Anfang an mitgeplant werden, nicht nachträglich angeflanscht.

CRM-Anbindung

Wenn ein Lead über eure Website ein Formular ausfüllt, wo landet er? Im E-Mail-Postfach von jemandem, der es vielleicht weiterleitet? Oder direkt als Kontakt in eurem CRM, mit korrekter Quelle, Score und nächster Aufgabe?

  • HubSpot: Native WordPress-Integration über das HubSpot-Plugin – Formulare, Tracking, Live-Chat und CRM-Sync out of the box
  • ActiveCampaign: Integration über offizielle Plugin oder Zapier – Formulardaten direkt in Listen und Automations
  • Salesforce, Pipedrive, andere CRMs: Integration über Gravity Forms + Zapier/Make oder native Plugins
  • Quellentracking sicherstellen: Welches Formular, welche Seite, welche Kampagne hat den Lead gebracht?
  • UTM-Parameter korrekt von der Landing Page bis ins CRM durchreichen

Wie ihr ein CRM sinnvoll aufbaut und Datenqualität von Anfang an sicherstellt, erklären wir in unserem Artikel zu HubSpot Properties.

Marketing-Automation

Ein Formular-Submit ist der Startpunkt, nicht das Ende. Was passiert danach? Ein einfacher Nurturing-Workflow kann den Unterschied zwischen einem verlorenen Lead und einem gewonnenen Kunden ausmachen:

  • Automatische Bestätigungsmail nach Kontaktanfrage (personalisiert, nicht generisch)
  • Lead-Nurturing-Sequenz für Interessenten, die noch nicht kaufbereit sind
  • Interne Benachrichtigung an den zuständigen Vertriebskontakt
  • Lead-Scoring auf Basis von Seitenbesuchen und Interaktionen

Wie Marketing Automatisierung in der Praxis funktioniert und welche Fehler die meisten dabei machen, haben wir in einem eigenen Pillar-Artikel zusammengefasst.

Karriere-Systeme und Recruiting

Die Karriere-Seite ist für viele Unternehmen ein Stiefkind im Relaunch – dabei ist sie oft die zweitwichtigste Seite nach der Startseite. Wenn ihr Bewerbungen über externe Systeme verwaltet, muss die Anbindung von Anfang an mitgedacht werden:

  • Personio, Recruitee, JOIN, Workday: Stellenanzeigen via API oder iFrame einbetten – aktuell und automatisch synchronisiert
  • Bewerbungsformulare direkt im Karriere-System, nicht als WordPress-Formular (vermeidet Datenschutzprobleme und Doppelpflege)
  • Karriere-Seite SEO-optimieren: Berufsbezeichnungen als Keywords, Standort, Benefits strukturiert darstellen
  • Strukturierte Daten (JobPosting-Schema) implementieren, damit Stellenanzeigen in Google for Jobs auftauchen
  • Employer-Branding-Aspekte integrieren: Team, Kultur, Benefits – nicht nur Jobbeschreibungen

Weitere relevante Integrationen

  • Analytics: Google Analytics 4 via Google Tag Manager, sauber konfiguriert mit Conversion-Events
  • Live-Chat / Chatbot: HubSpot Live Chat, Intercom oder Tidio – direkt im WordPress-Theme integriert
  • Kalender-Buchung: Calendly oder HubSpot Meetings in CTAs einbinden für direkten Termin-Buchungspfad
  • Newsletter: Mailchimp, ActiveCampaign oder HubSpot – Opt-in-Formulare DSGVO-konform mit Double-Opt-in
  • Social Proof: Google Reviews, Trustpilot oder eigene Testimonials automatisch oder manuell einbinden
  • PIM / ERP-Systeme: Bei Produktunternehmen – Produktdaten aus dem ERP automatisch in WordPress-Seiten speisen

Phase 5: WordPress-Entwicklung und technisches SEO

WordPress-Setup

  • PHP 8.2+ sicherstellen
  • SSL-Zertifikat einrichten und auf alle Subdomains ausweiten
  • www vs. non-www festlegen und konsistent in WordPress-Einstellungen setzen
  • Permalink-Struktur festlegen (/%postname%/ empfohlen)
  • Staging-Umgebung mit Passwortschutz, noindex und ohne Tracking

Performance und Core Web Vitals

  • Largest Contentful Paint (LCP) unter 2,5 Sekunden
  • Cumulative Layout Shift (CLS) unter 0,1
  • Interaction to Next Paint (INP) unter 200ms
  • Bilder in WebP/AVIF, korrekte Größen, lazy loading
  • Caching konfiguriert (WP Rocket oder LiteSpeed Cache)
  • Render-blocking Resources minimieren
  • Google Fonts lokal hosten (DSGVO + Performance)

On-Page SEO

  • Jede Seite hat einen eindeutigen Title Tag (50–60 Zeichen) mit Hauptkeyword
  • Jede Seite hat eine individuelle Meta Description (130–155 Zeichen)
  • H1 genau einmal pro Seite, H2–H4 logisch strukturiert
  • Bilder mit aussagekräftigen Alt-Texten
  • Interne Verlinkungen mit sprechenden Anchor-Texten
  • Strukturierte Daten: Organization, LocalBusiness, BreadcrumbList, JobPosting (Karriere)

Redirects vorbereiten

Das ist der technisch sensibelste Punkt des gesamten Relaunches. Bereitet die Redirect-Map vollständig vor dem Launch vor:

  • Vollständige Liste aller alten URLs aus dem Content-Audit
  • Für jede geänderte oder gelöschte URL: 301-Weiterleitung zur relevantesten neuen Seite
  • Keine Weiterleitungsketten – maximal ein Hop pro URL
  • Seiten mit eingehenden Backlinks prioritär behandeln

WordPress-spezifische Fallstricke

  • Permalink-Flush: Nach jedem Import, Theme-Wechsel oder Plugin-Aktivierung unter Einstellungen → Permalinks → Speichern ausführen
  • Search-and-Replace in der Datenbank: Bei Domain-Wechsel alle hartcodierten URLs ersetzen (Better Search Replace oder WP-CLI)
  • DSGVO: Cookie-Consent-Tool konfiguriert, Datenschutzerklärung aktualisiert, Formulare mit Opt-in
  • Plugin-Hygiene: Nur aktiv benötigte Plugins, keine veralteten oder ungepflegten

Phase 6: Testing und Launch

Vollständiger Test vor dem Go-live

  • Alle Formulare abgeschickt und Empfang geprüft – auch im CRM
  • Alle Conversion-Events in Google Analytics 4 gefeuert
  • CRM-Sync getestet: Lands der Lead korrekt mit richtiger Quelle?
  • Karriere-Stellenanzeigen korrekt geladen und verlinkt
  • Kalender-Buchungs-Tools funktionieren
  • Navigation auf Desktop, Tablet und Mobile getestet
  • Browser-Kompatibilität: Chrome, Firefox, Safari, Edge
  • Screaming Frog Crawl auf der Staging-URL – keine 404er, keine ungewollten noindex-Tags
  • Core Web Vitals auf Grün
  • Cookie-Banner DSGVO-konform, alle Tracking-Tags korrekt in GTM konfiguriert

Launch-Checkliste (in dieser Reihenfolge)

  1. Vollständiges Backup der alten Website
  2. DNS umstellen
  3. SSL-Zertifikat prüfen
  4. Passwortschutz der Staging-Umgebung entfernen
  5. noindex in WordPress-Einstellungen deaktivieren
  6. Robots.txt auf Produktion prüfen – kein Disallow: /
  7. Alle Redirects live testen
  8. Sitemap in Google Search Console einreichen
  9. Tracking auf der Live-Website prüfen
  10. Formular-Submit auf Live-Website testen – landet der Lead im CRM?
  11. Wichtigste Seiten manuell durchklicken

Plant den Launch für einen Dienstag- oder Mittwochmorgen – niemals vor einem Wochenende oder Feiertag. Und stellt sicher, dass ausreichend Kapazität für die ersten 48 Stunden vorhanden ist.

Phase 7: Monitoring nach dem Launch

Die ersten vier Wochen nach einem Relaunch sind kritisch. Rankings schwanken – das ist normal. Ein dauerhafter Einbruch ist es nicht.

Was ihr beobachten solltet

  • Google Search Console: Indexierungsfehler, Coverage-Probleme, Crawl-Statistiken täglich in Woche 1
  • Rankings: Wichtigste Keywords tracken – Schwankungen in Woche 1–2 sind normal
  • Organischer Traffic: Vergleich mit Vormonat und Vorjahr
  • Leads und Conversions: Werden Formulare ausgefüllt? Landen Leads im CRM?
  • 404-Fehler: Wöchentlich in Search Console prüfen und beheben
  • Core Web Vitals: Entwicklung in Search Console beobachten

Wann wird es kritisch?

  • Mehr als 50% Rankingverlust bei Top-Keywords nach zwei Wochen
  • Keine Leads trotz Traffic – CTAs oder Formulare prüfen
  • Leads landen nicht im CRM – Integration prüfen
  • Massive 404-Fehler auf URLs mit Backlinks – Redirects prüfen
  • Wichtige Seiten werden nicht indexiert

Der WordPress-Relaunch als strategische Investition

Ein gut geplanter Relaunch ist keine Gefahr – er ist eine Chance. Die meisten Probleme entstehen nicht durch den Relaunch selbst, sondern durch fehlende Vorbereitung: keine Persona-Arbeit, keine klaren Ziele, fehlende Redirect-Map, CRM nicht angebunden, Tracking nicht getestet.

Wer diese Checkliste konsequent abarbeitet, bekommt am Ende mehr als eine neue Website. Er bekommt ein System, das die richtigen Menschen anspricht, qualifizierte Leads generiert, mit internen Prozessen verzahnt ist – und dabei das bestehende SEO-Kapital nicht vernichtet, sondern ausbaut.

Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  1. Ziele und Personas definieren – bevor das erste Wireframe entsteht
  2. Customer Journeys und Conversion-Pfade skizzieren
  3. Informationsarchitektur und UX-Konzept aus Nutzerperspektive entwickeln
  4. CRM, Marketing-Automation und Karriere-Systeme von Anfang an mitplanen
  5. Content-Audit und URL-Liste vor der Konzeption erstellen
  6. Redirect-Map vollständig vorbereitet vor dem Launch
  7. SEO-Plugin, Sitemap und Robots.txt korrekt konfiguriert
  8. Core Web Vitals auf Grün
  9. Vollständiger Test aller Formulare, Integrations und Tracking-Events
  10. Monitoring in den ersten vier Wochen engmaschig

Ihr plant einen WordPress-Relaunch?

JUNGMUT ist WordPress Agentur mit Erfahrung in B2B-, Non-Profit- und Institutional-Projekten. Wir begleiten Relaunches von der ersten Persona-Arbeit über UX-Konzept, Systemanbindungen und WordPress-Entwicklung bis zum Monitoring nach dem Go-live. Als zertifizierter HubSpot-Partner sorgen wir dafür, dass eure Website und euer CRM von Anfang an zusammenspielen.

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