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Die Stadt Essen & JUNGMUT gewinnen 3. Platz bei der Smart City Challenge 2018

04. Oktober 2018

JUNGMUT hat in Kollaboration mit der Stadt Essen den dritten Platz bei der Smart City Challenge belegt! Dabei haben wir nicht nur eine App für’s Essener BürgerRatHaus konzipiert, sondern auch eine Menge über Smart City gelernt. von Jan Hütter

Am 20. und 21. September fand zum zweiten Mal die Smart City Challenge in Düsseldorf statt. Veranstalter des Events war das Netzwerk digihub, welches als Matchmaker zwischen Firmen, Städten und Gesellschaft agiert – stets mit dem Ziel, neue digitale Lösungen für das Rheinland zu fördern. Dieses Mal ging es dabei um Herausforderungen rund um die Stadt von morgen.

Inspirationen aus Kopenhagen

Nach einer herzlichen Begrüßung durch das digihub Netzwerk begeisterte Oliver Hall mit den dänischen Ambitionen, die erste CO2-neutrale Hauptstadt der Welt zu schaffen. Gelingen soll dies mit Hilfe neuester Technologien und einer engen Kollaboration zwischen Universitäten, Städten, Wirtschaft und Bürgern. Hall ermutigte deutsche Firmen, nach Kopenhagen zu reisen und als Gegenleistung mit vielen Daten der Stadt frei zu arbeiten. Das Umweltprojekt soll schon 2025 realisiert werden. Es ist ein riesiges Vorhaben, vor allem, wenn man bedenkt, dass dafür die Emissionswerte um über 50% (von 2.5 auf 1.2 Millionen Tonnen) reduziert werden müssen.

Smart Government in Essen

Die Stadt Essen steht vor einer sehr praxisnahen Herausforderung: Das neue BürgerRatHaus soll im Jahr 2024 gebaut werden und dabei so modern wie möglich sein. Ein altmodisches Ticketsystem mit langen Wartezeiten und einer Menge unnötiger Bürokratie will im neuen Gebäude niemand fortführen. JUNGMUT und Mitarbeiter der Stadt Essen konzeptionierten bei der Smart City Challenge hierfür gemeinsam eine App. So sollen Termine in Zukunft ganz einfach per Handy buchbar sein. Das Gesamtkonzept, das einen Chatbot, künstliche Intelligenz und physische Terminals vor Ort umfasst, überzeugte die Jury und gewann den dritten Platz! Als Preis wurde JUNGMUT ein „Arbeitsplatz im Coworking Space für 3 Monate“ vom Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Düsseldorf Peter Adelskamp übereicht – vielleicht auch nur ein Trick um so die Kölner nach Düsseldorf zu bringen … Adelskamp lobte den Pitch als sehr innovativ. Das vorgestellte Konzept sei genau das, was sich Bürger heute von den Kommunen wünschen.

Von Konstruktionslogistik über Extremwettersituationen bis hin zu Abwasseranalysen

Das Thema Smart City ist sehr breit gefächert und hat bis jetzt noch keine klare Definition. Dementsprechend vielfältig waren die Herausforderungen, mit denen sich Städte und Firmen im Rahmen der Smart City Challenge an die Teilnehmer richteten. SAP suchte Hilfe bei IT-Lösungen, die Extremwettersituationen besser adressieren und vorhersagen können. Hystreet suchte die beste Nutzungsmöglichkeit von hauseigenen Passantenfrequenzdaten in Innenstädten. Und Düsseldorf versuchte, moderne Technologien zu nutzen, um den Müllproblemen in der Stadt entgegenzuwirken. Insgesamt wurden zehn Projekte vorgestellt. Diese warben mit möglichst interessanten Pitches, um viele Teilnehmer für ihre Gruppe zu gewinnen. Nach der Gruppenzuordnung hatte jedes Team für den Pitch am nächsten Tag 24 Stunden Vorbereitungszeit.

In einem Monat soll eine Recap stattfinden, um den aktuellen Stand der Projekte zu besprechen. Welches der Projekte nachher wirklich weiter umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Aber die Stadt von morgen kommt – garantiert!

JUNGMUT bündelt die Energie der ambitioniertesten Menschen aus der Generation Digital Native und ergänzt diese um die langjährige Erfahrung von Branchenexperten. Dadurch entstehen neuartige Potentiale, die Unternehmen und Marken dabei unterstützen, sich in einer immer schneller werdenden digitalen Gesellschaft optimal zu bewegen.

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