veröffentlicht am 17.08.2026 zuletzt aktualisiert 08.09.2026

HubSpot Preise: Was Marketing und Sales wirklich kosten

von Tim Hufermann

7 Min. Lesezeit

„Warum sind die HubSpot-Preise so schwer zu durchschauen?“ Diese Frage hören wir, wenn Unternehmen mit HubSpot starten wollen.

Und ehrlich: Wir haben selbst eine Weile gebraucht, bis wir eine klare Antwort hatten. HubSpot rechnet nicht in einem Paket, sondern in mehreren Hubs, Stufen und Zusatzgebühren gleichzeitig.

Genau das wollen wir hier auflösen. Ihr bekommt eine ehrliche Einordnung, keine Marketingfloskeln.

Kurz gesagt

HubSpot ist eine Marketing-, Vertriebs- und Service-Plattform. Die Kosten richten sich nach Hub, Stufe (Starter, Professional, Enterprise) und Anzahl eurer Kontakte. Was die einzelnen Hubs können, steht im Überblick Was ist HubSpot.

Unsicher, welche HubSpot-Stufe zu euch passt?

Wir schauen uns eure Anforderungen genau an. Dann sagen wir ehrlich, welche Hubs und Stufen sich für euch lohnen.

Was HubSpot Preise wirklich bedeuten

HubSpot verkauft kein einzelnes Produkt zu einem Fixpreis. Stattdessen kauft ihr Zugang zu einzelnen „Hubs“: Marketing, Sales, Service und Operations.

Jeder Hub kommt in drei Stufen: Starter, Professional und Enterprise. Die Stufe bestimmt, wie viel Automatisierung und Personalisierung ihr bekommt.

Wir sehen HubSpot als Investition in eine gemeinsame Datenbasis. Es geht nicht nur um Softwarelizenzen.

Es geht darum, Silos zwischen Vertrieb und Marketing abzubauen. Genau darin liegt der eigentliche Wert hinter den HubSpot-Preisen.

Diesen Aufbau plant ihr am besten mit uns. Wir arbeiten seit 2018 mit HubSpot.

Unterschiede der Preisstufen

Die HubSpot-Kosten unterscheiden sich stark je nach Stufe. Starter deckt die Grundfunktionen eines CRM ab.

Professional bringt Automatisierungen und bessere Reportings. Hier starten die meisten wachsenden Teams, die wir begleiten.

Enterprise richtet sich an große Organisationen mit hohen Sicherheits- und Reporting-Anforderungen. Die Preise für HubSpot Enterprise werden oft individuell verhandelt.

Die HubSpot Hubs als Bausteine

Vier Hubs bilden die Grundlage der HubSpot-Preise: Marketing, Sales, Service und Operations.

Der Marketing Hub deckt Content, E-Mail-Marketing, Social Media und SEO ab. Er ist meist der Einstiegspunkt für Unternehmen.

Der Sales Hub unterstützt Vertriebsteams bei Lead-Verfolgung und Pipeline-Management. Aufgaben und Deals laufen zentral zusammen.

Der Service Hub bündelt Kundenanfragen über Ticketsystem und Wissensdatenbank. Support-Teams sparen sich damit viele manuelle Schritte.

Der Data Hub, früher Operations Hub, verbindet eure Datenquellen und automatisiert interne Prozesse. Er lohnt sich meist erst ab einer gewissen Tool-Anzahl.

Wer bereits mit dem kostenlosen Einstieg arbeitet, findet Grundlagen in unserem Beitrag HubSpot kostenlos.

Viele Unternehmen starten nur mit dem Marketing Hub. Der Sales Hub kommt oft erst hinzu, wenn das Vertriebsteam wächst.

Diese schrittweise Erweiterung ist bewusst so gedacht. Ihr zahlt nur für das, was ihr aktuell wirklich braucht.

Wie ihr die passende Stufe findet

Drei Fragen helfen euch, die richtige Stufe für eure HubSpot-Kosten zu finden.

Wie viele Marketing-Kontakte verwaltet ihr aktuell, und wie schnell wächst diese Zahl? Das Kontaktvolumen treibt die Kosten stärker als die Nutzerzahl.

Wie viele Personen brauchen wirklich Zugriff auf das System? Jede Basislizenz kostet zusätzlich, ungenutzte Zugänge lohnen sich selten.

Wie tief soll eure Automatisierung gehen? Starter reicht für einfache Workflows, komplexe Journeys brauchen Professional oder mehr.

Wir empfehlen, mit der kleinsten sinnvollen Stufe zu starten. Ein Upgrade ist jederzeit möglich, ein Downgrade selten praktikabel.

Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf euer internes Know-how. Ohne erfahrenes Team bleibt selbst die beste Automatisierung ungenutzt.

Genau hier setzt eine externe Begleitung an. Sie verhindert, dass ihr für Funktionen zahlt, die niemand konfiguriert.

So läuft eine Einführung in der Praxis ab

Eine saubere Einführung entscheidet, ob sich die HubSpot-Preise am Ende auszahlen. Wir gehen dabei in drei Phasen vor.

Phase 1: Audit & Strategie

Wir analysieren eure Softwarelandschaft und legen fest, welche Hubs ihr wirklich braucht.

Phase 2: Setup & Migration

Wir konfigurieren euer CRM, migrieren Daten und verknüpfen bestehende Tools.

Phase 3: Enablement & Optimierung

Wir schulen eure Teams und optimieren die Automatisierungen im laufenden Betrieb.

Mehr zu unserem Vorgehen bei der technischen Einrichtung findet ihr im Artikel HubSpot Onboarding.

HubSpot Preise im Detail: Was ihr wirklich zahlt

Die konkreten HubSpot-Preise hängen von Nutzeranzahl und Kontaktvolumen ab.

Marketing Hub Starter kostet 7 € pro Monat und Lizenz bei jährlicher Zahlung. Bei monatlicher Zahlung sind es 10 € pro Monat und Lizenz (Stand: 31.08.2026).

HubSpot bewirbt die Starter-Stufe derzeit mit einem Neukundenrabatt von bis zu 65 Prozent. Die Aktion ist befristet und gilt nicht für Bestandskunden. Prüft den Preis deshalb kurz vor Vertragsabschluss.

Starter umfasst 1.000 Marketing-Kontakte und 500 HubSpot-Guthaben, ohne Pflicht-Onboarding.

Eine vollständige Übersicht aller Produkte und Leistungen findet ihr im Produkt- und Dienstleistungskatalog von HubSpot.

Professional kostet 792 € pro Monat bei jährlicher Zahlung. Bei monatlicher Zahlung sind es 880 € pro Monat, für 3 Basislizenzen und 2.000 Marketing-Kontakte.

Weitere Lizenzen kosten bei Professional je 45 € pro Monat bei jährlicher Zahlung. Bei monatlicher Zahlung liegt der Preis bei 49 €. Enthalten sind 3.000 HubSpot-Guthaben.

Für Professional verlangt HubSpot eine einmalige Onboarding-Gebühr von 2.930 €.

Enterprise kostet 3.300 € pro Monat, unabhängig von der Zahlungsweise. Enthalten sind 5 Basislizenzen und 10.000 Marketing-Kontakte.

Weitere Lizenzen kosten bei Enterprise je 75 € pro Monat. Enthalten sind außerdem 5.000 HubSpot-Guthaben.

Auch bei Enterprise ist eine einmalige Onboarding-Gebühr fällig, in diesem Fall 6.830 €.

Ein Rechenbeispiel für das erste Jahr macht die Summe sichtbar. Professional kostet bei jährlicher Zahlung 792 € pro Monat, macht 9.504 € im Jahr. Dazu kommt die einmalige Pflicht-Onboarding-Gebühr von 2.930 €. Zusammen macht das 12.434 € im ersten Jahr.

Ab dem zweiten Jahr sinken die Kosten auf 9.504 €. Das gilt, wenn Kontakte und Lizenzen gleich bleiben. Nicht enthalten sind zusätzliche Lizenzen, Kontakte über dem Limit und Drittanbieter-Integrationen.

Diese Zahlen gelten für den Marketing Hub, Stand 20.08.2026, laut offizieller HubSpot-Preisseite. Sales-, Service- und Operations-Hub folgen einer vergleichbaren Logik.

HubSpot spielt diese Preise geo- und sessionabhängig aus. Eure tatsächliche Ansicht auf der Preisseite kann deshalb leicht abweichen.

Für HubSpot Enterprise kommen häufig weitere Hubs wie der Content Hub, früher CMS Hub, oder erweiterte Berichte dazu. Einen vollständigen Überblick über alle Hubs bietet die HubSpot-Preisübersicht.

Plant zusätzlich Budget für Drittanbieter-Integrationen ein. Diese laufen außerhalb der eigentlichen HubSpot-Kosten.

Wo Unternehmen Geld verbrennen

Unternehmen verbrennen Geld an vier Stellen: Kontaktlimits, ungenutzte Lizenzen, unterschätztes Onboarding und fehlende Strategie. Kontakte über dem Limit rechnet HubSpot automatisch nach.

Jede Basislizenz kostet Geld, auch wenn niemand sie nutzt. Ungenutzte Zugänge fallen dabei selten auf.

Das Onboarding gilt bei Professional als Pflicht, nicht als Option. Wer das beim Kalkulieren übersieht, unterschätzt die Kosten im ersten Jahr deutlich.

Am Ende kaufen manche Unternehmen ein Tool für Probleme, die zuerst eine Strategie brauchen. Ohne klare Prozesse automatisiert HubSpot nur Abläufe, die es noch gar nicht gibt. Wir raten ab, wenn kein eigenes Marketing-Team im Haus ist. HubSpot automatisiert Prozesse, ersetzt sie aber nicht.

Stärken und Grenzen von HubSpot

Die HubSpot-Preise spiegeln vor allem die Integration der Plattform wider. Marketing, Vertrieb und Service arbeiten mit denselben Daten. HubSpot wächst außerdem mit euch mit, von wenigen Mitarbeitenden bis zu großen Teams. Aus unserer Erfahrung lernen Teams HubSpot schnell.

Eine Grenze zeigt sich bei sehr spezifischen Nischenanforderungen. Dort braucht ihr oft zusätzliche Custom-Entwicklungen. Auch die Kosten können schnell steigen, sobald eure Kontaktzahl wächst. Plant dieses Wachstum von Anfang an ein.

Ein Wechsel von einem anderen CRM ist möglich, kostet aber Zeit. Rechnet für die Datenmigration mehrere Wochen ein.

Support-Anfragen beantwortet HubSpot meist schnell, auf Deutsch und Englisch. Für sehr spezielle technische Fragen braucht ihr trotzdem einen erfahrenen Partner.

Warum sich HubSpot-Preise lohnen

Die HubSpot-Preise lohnen sich vor allem für wachstumsorientierte Unternehmen. Wer Marketing und Vertrieb bündeln will, findet hier ein starkes Werkzeug. Teams mit tiefem Analysebedarf schätzen zusätzlich die HubSpot-Enterprise-Funktionen. Sie brauchen maximale Sicherheit und Kontrolle über ihre Daten.

Für Startups mit wenig Kapazität sind die Automatisierungen ein echter Hebel. Prozesse laufen automatisch statt manuell. Unternehmen mit langen Vertriebszyklen profitieren zusätzlich von der Lead-Nurturing-Funktion. Sie begleitet Kund:innen durch jede Phase.

Sehr kleine Teams mit wenigen Kontakten fahren dagegen oft günstiger mit schlankeren Tools. Prüft eure Anforderungen ehrlich, bevor ihr startet. Agenturen und größere Marketing-Teams profitieren zusätzlich von den Reporting-Funktionen. Sie zeigen den Erfolg einzelner Kampagnen genau nach Kanal.

HubSpot löst keine Strategieprobleme, es setzt eine Strategie voraus

Die HubSpot-Preise sind nur die halbe Rechnung. Die andere Hälfte entscheidet sich, bevor die erste Lizenz gebucht wird. Wer ohne Strategie startet, kauft Automatisierung für Prozesse, die es noch nicht gibt. Am Ende zahlt ihr für ungenutzte Lizenzen und ein Onboarding, das sich nicht rechnet.

HubSpot hebt Marketing, Vertrieb und Service auf eine gemeinsame Datenbasis. Das funktioniert, sobald ein Team diese Basis aktiv bespielt. Ohne dieses Team bleibt selbst die teuerste Stufe ein ungenutztes Werkzeug.

Deshalb starten wir jedes Projekt mit der Frage nach der Strategie. Die Frage nach der passenden Stufe kommt für uns erst danach. Erst wenn Prozesse und Verantwortlichkeiten klar sind, ergibt die Wahl der Stufe Sinn.

Direkt mit uns sprechen?

Lasst uns gemeinsam klären, welche HubSpot-Konfiguration zu eurem Budget passt.

Tim Hufermann

Tim Hufermann

Founder & CEO

Tim Hufermann ist Gründer und Geschäftsführer der Kölner Digitalagentur JUNGMUT. Seit 2007 begleitet er Unternehmen, Non-Profits und öffentliche Institutionen bei Website-Relaunches, Marketing Automation und dem Aufbau KI-gestützter Arbeitsweisen.

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