veröffentlicht am 25.07.2026

HubSpot kostenlos: Was das Free CRM wirklich kann

von Tim Hufermann

4 Min. Lesezeit

Das CRM steht ganz oben auf der Liste. Das Budget noch nicht.

HubSpot bietet einen Einstieg ohne Kosten. Zeitlich unbegrenzt, ohne Kreditkarte, ohne Testversion mit Ablaufdatum. Die Frage ist nicht, ob das Free-Paket ausreicht. Die Frage ist: für wen, und bis wann.

Kurz gesagt

HubSpot Free gibt euch CRM, E-Mail-Marketing und Formulare ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte. Marketing-Automation, A/B-Tests und Custom Reporting sind den bezahlten Paketen vorbehalten.

Direkt mit jemandem sprechen?

Wir zeigen euch, wie ihr HubSpot sauber aufsetzt, von Free bis Professional.

Was ist HubSpot kostenlos?

HubSpot Free ist kein Trial. Es läuft dauerhaft kostenlos und deckt die Basis für strukturiertes Lead-Management ab.

Im kostenlosen Plan stecken:

  • CRM für bis zu 1 Million Kontakte, Deals und Aktivitäten (Marketing-Kontakte werden separat bepreist)
  • E-Mail-Marketing bis 2.000 Versendungen pro Monat (mit HubSpot-Branding)
  • Formulare zur Lead-Erfassung auf eurer Website
  • Live-Chat und einfacher Chatbot
  • Meeting-Buchungslinks
  • Basis-Dashboards und Reporting

Für Teams, die noch mit Excel-Tabellen oder gar nichts arbeiten, ist das ein echter Schritt vorwärts.

Was kostet HubSpot?

Free bleibt 0 Euro. Die bezahlten Pakete bauen modular darauf auf:

  • Starter: ab ca. 20 Euro pro Seat/Monat. Erste Automatisierungen, kein HubSpot-Branding in E-Mails.
  • Professional: ab ca. 800 Euro pro Monat. Marketing-Automation, A/B-Testing, Custom Reporting, erweiterte Segmentierung. Hinzu kommt eine einmalige Onboarding-Gebühr von ca. 2.930 Euro sowie eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Über zertifizierte Partner ist der Einstieg oft günstiger.
  • Enterprise: ab ca. 3.300 Euro pro Monat. Custom Objects, komplexe Teamstrukturen, erweiterte Berechtigungen.

Die Preise beziehen sich auf den Marketing Hub. Sales Hub und Service Hub Professional starten deutlich niedriger, ab ca. 100 Euro pro Seat/Monat. Stand: Juli 2026, jährliche Abrechnung.

Der Schritt von Free auf Starter ist überschaubar. Der Schritt von Starter auf Professional ist erheblich und lohnt sich nur, wenn Automation und Reporting wirklich genutzt werden. Alle aktuellen Preise findet ihr direkt auf der HubSpot-Preisseite.

Was HubSpot Free enthält – und wo die Grenzen sind

HubSpot ist in Hubs organisiert: Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, CMS Hub, Operations Hub. Im Free-Tier gibt es Grundfunktionen aus jedem Hub. Die wichtigsten Grenzen:

Marketing-Automation

Workflows, das Herzstück von HubSpot, gibt es erst ab Professional. Im Free-Plan läuft alles manuell: Follow-up, E-Mail-Sequenzen, Lifecycle-Management. Sobald Volumen ins System kommt, wird das zum Engpass.

A/B-Testing

Welche Betreffzeile konvertiert besser? Welche Landing Page bringt mehr Leads? Im Free-Plan bleibt das Raten. A/B-Tests für E-Mails und Landing Pages sind ab Professional verfügbar.

Custom Reporting

Basis-Dashboards zeigen, was im System passiert. Wer verstehen will, welcher Content welche Deals ausgelöst hat, braucht Custom Reports. Die gibt es ab Professional.

Wie läuft der Einstieg mit HubSpot Free in der Praxis ab?

Der Einstieg folgt fast immer dem gleichen Muster.

Zuerst das CRM: Kontaktfelder definieren, Lifecycle-Stages benennen, bestehende Kontakte importieren. Dann Formulare auf der Website einbinden: Kontaktformular, Newsletter, Download-Gates. Dann die E-Mail-Kommunikation in HubSpot zentralisieren.

Mit sauberem Setup dauert das zwei bis vier Stunden. Ohne klare Struktur von Anfang an entstehen Datensilos, die Monate später aufwendig zu bereinigen sind. Das ist die häufigste Falle beim kostenlosen Einstieg.

Für wen lohnt sich HubSpot Free?

Free reicht, wenn euer Team manuell durch Leads geht, ihr gerade mit CRM-Strukturen startet und keine automatisierten Kampagnen plant.

Starter lohnt sich, wenn das HubSpot-Branding in Mails stört oder erste einfache Automatisierungen gebraucht werden.

Professional ist der richtige Schritt, wenn Lead-Nurturing automatisiert laufen soll, A/B-Tests entscheidungsrelevant werden und Reporting auf Attribution-Ebene gebraucht wird.

HubSpot kostenlos als Einstieg mit klarem Upgrade-Pfad

HubSpot Free ist kein Lockvogel. Es ist ein echtes Produkt mit echten Grenzen.

Als Basis für strukturiertes Lead-Management ist es schwer zu schlagen. Als System für Teams mit Automation, Segmentierung und Custom Reporting ist es das falsche Werkzeug.

Wir helfen beim Setup, egal ob ihr mit Free startet oder direkt in Professional einsteigt. Mehr zum Thema findet ihr in unserem Beitrag zum HubSpot Onboarding und zu unserer Arbeit als HubSpot Agentur.


Ist HubSpot Free wirklich kostenlos ohne Ablaufdatum?

Wie viele Kontakte kann ich im kostenlosen Plan speichern?

Ab wann lohnt sich das Upgrade auf Professional?

Welche Rolle spielt das Onboarding beim HubSpot-Setup?

HubSpot sauber einrichten?

Wir begleiten euch beim Setup, von der Datenstruktur bis zur ersten Automation.

Tim Hufermann

Tim Hufermann

Founder & CEO

Tim Hufermann ist Gründer und Geschäftsführer der Kölner Digitalagentur JUNGMUT. Seit 2007 begleitet er Unternehmen, Non-Profits und öffentliche Institutionen bei Website-Relaunches, Marketing Automation und dem Aufbau KI-gestützter Arbeitsweisen.

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