FineDings – Rückblick November 2023

Von Paula Fröschen am 29. November 2023

Diesen Monat gibt es in unseren November FineDings ein klar vorherrschendes Thema: Müll. Da ist natürlich auch das Thema Nachhaltigkeit nicht fern. Zusätzlich wird mit Beiträgen zu mehr Awareness fürs Blutspenden einer App gegen Unterrichtsausfall der soziale Bereich bedient. Marketing- und SEO-Hacks gibt’s on top. Lesen lohnt sich also auf jeden Fall! Viel Spaß!

von Paula Fröschen

 

New York: Riesenmüllkippe wird zu Riesenpark

Mülldeponie mit etwas Grün drumherum. Ein beladener Planen-LKW fährt aus dem Bild.

(Foto: vianet ramos, unsplash.com)

Der „Freshkills Park“ entsteht auf Staten Island – New Yorks (vergessener) fünfter Stadtteil. Die Idee ist super, es hapert aber noch bei der Umsetzung. Deshalb findet der Park auch noch nicht den Anklang in der New Yorker Bevölkerung, den er verdient. Bisher wurde erst ein Teil, der „North Mound“, des Parks für Besucher:innen eröffnet. Flächentechnisch soll das nur rund 1 Prozent des gesamten „Freshkills Parks“ sein, der 2036 zur geplanten Fertigstellung ungefähr dreimal so groß sein soll wie der Central Park. Trotzdem ist die Hoffnung groß, die ehemals größte Müllkippe der Welt in einen der größten Parks umzuwandeln und mehr Lebensqualität und Lebensraum zu schaffen.   

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„Restaurant near me“ – guter SEO-Hack?

Location Point auf Google Maps auf Smartphone.

(Foto: henry perks, unsplash.com)

Mittlerweile ist dieser SEO-Hack recht bekannt. Der Grund: Suchanfragen lauten oft „restaurant near me“ oder „supermarket near me“ bzw. „Restaurant in meiner Nähe“ oder „Supermarkt in meiner Nähe“. Aber ist es wirklich ein guter Hack, wenn du dein Restaurant „Restaurant in meiner Nähe“ bzw. „restaurant near me“ nennst? Bringt es dein Unternehmen wirklich an die Spitze des Google-Rankings? Was sagt Google dazu? Nun, bringt dir diese Namens-Aktion genügend Aufmerksamkeit, kannst du an einer Box schon mal einen Haken setzen. Allerdings gibt es noch zwei weitere Kriterien, die du erfüllen musst, sonst bringt dir dieser Hack leider nichts.

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Von 0 auf 100: Mit diesen Marketing-Tricks schaffte es die Bumble-Gründerin

Schreibtisch Setup: Person markiert Stichpunkte auf Blättern, Smartphone, Stifte in Halter, Kuli und Bleistift, Computermaus

(Foto: Firmbee.com, unsplash.com)

Whitney Wolfe Herd hatte 2014 kaum Budget, um ihre neue Dating-App-Idee zu vermarkten. Deshalb ließ sie sich günstige Marketing-Aktionen einfallen, die sich auszahlten. Heute ist Whitney Wolfe Herd die jüngste Selfmade-Milliardärin dank Bumble. Klar, das richtige Timing und eine wirklich clevere Idee mit einem tragbaren Konzept gehören auch dazu, aber eben auch gute Marketing-Tricks. Die müssen nicht unbedingt Unsummen kosten. Denn Wolfe Herd war aufgefallen, dass sie für Twitter und Instagram nie Werbung – die teuer ist – sah. Es musste also auch anders und kostengünstig gehen.

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Wie wird Blutspende wieder relevant?

Person liegt auf Stuhl, spendet Blut und hält ein rotes Herz in der Hand

(Foto: AnnaStills, erstellt mit Canva)

Deutschland hat zu wenig Blutreserven, deshalb sollten mehr Menschen Blut spenden. Aber wie stellt man das an? Eine sehr gute Taktik ist – vor allem junge und wahrscheinlich gesunde – Menschen über Social Media zu erreichen. Das dachte sich auch das Deutsche Rote Kreuz und hat eine Influencer:innen-Kampagne gestartet. Bei diesem sozialen Thema ist Authentizität extrem wichtig, damit mehr Awareness für das Thema Blutspende generiert wird und Menschen auch tatsächlich ihr Blut spenden. 
Übrigens: Blutgruppe 0 ist besonders gefragt. Frauen dürfen 4 Mal und Männer 6 Mal pro Jahr Blut spenden. Also, auf gehts!

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Gesundheits-Good-News für Kaffeetrinker:innen

Zwei Tassen Cappuccino und eine halbe Tasse schwarzer Eiskaffee.

(Foto: justin bhalla, unsplash.com)

Es gibt mal wieder eine Studie zum Kaffeetrinken. Es sind besonders gute Neuigkeiten dabei, weil Kaffee das Demenzrisiko senken soll. Genauer gesagt tun dies exakt zweieinhalb Tassen Kaffee. Chinesische Forschende haben für diese Studie vorherige Studien erneut ausgewertet, die sich bisher uneinig waren. Sie kamen jetzt zu dem Ergebnis, dass eben diese zweieinhalb Tassen Kaffee am Tag das Gehirn am besten vor Demenzerkrankungen schützen. Warum das so ist? U.a. dockt Koffein direkt an die Nervenzellen an und verbessert so die kognitive Leistungsfähigkeit. Das gilt übrigens auch für alle Teeliebhaber:innen.

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Snoop Dogg mit genialem Marketing-Clou

Grauer Rauch quillt in Schwaden hervor.

(Foto: marijn vandevoorde, unsplash.com)

In einem an eine Traueranzeige erinnernden Schwarz-Weiß-Post verkündete Snoop Dogg Mitte November auf Instagram, dass er mit dem Rauchen aufhören will, bzw. auf Englisch „to give up smoke“. Der für seinen Cannabiskonsum weltbekannte Rapper soll plötzlich dem Rauchen abschwören? Viele seiner Fans konnten das nicht wirklich glauben – und sie sollten recht behalten. Denn natürlich hört Snoop Doggy Dogg nicht mit dem Kiffen auf. Es war ein sehr cleverer Post im Rahmen einer Marketingkampagne der Firma Solo Stove für Glutschalen. Dabei geht es natürlich um den vom Feuer verursachten Rauch bzw. dieses „smoking“. Eine clevere Pointe, die nicht nur Snoop Doogg zum Schmunzeln bringt. Deshalb Props an das Marketing-Team!

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App gegen Unterrichtsausfall – Lebenswissen an Schulen

Mann in lässigem Outfit mit Kappe hält Vortrag/Präsi vor Schülern zu seinem Job.

(Foto: LexScope, unsplash.com)

Wenn mal eine Stunde Unterricht ausfällt, ist das ganz cool und die Schüler:innen freuen sich über eine Freistunde. Wenn aber oft das gleiche Fach ausfällt, kann das ordentliche Wissenslücken hinterlassen. Durch den Lehrer:innenmangel in Deutschland ist diese Situation leider nicht aufzufangen. Ein Verein in Berlin will mit seiner App „LifeTeachUs“ zumindest anderes Wissen bereitstellen und mit anderen Maßnahmen dagegen wirken. Über ein Match-Making-System werden Schule und LifeTeacher je nach Thema und Verfügbarkeit zusammengebracht. Das Konzept funktioniert nicht nur bei planbaren, sondern auch bei kurzfristigen Unterrichtsausfällen. Die LifeTeacher durchlaufen zuvor einen Qualifizierungsprozess, damit sie den Schüler:innen in einer Unterrichtsstunde ihr jeweiliges Thema näherbringen können. Dabei handelt es sich nicht um klassische Schulfächer wie Mathematik oder Deutsch, sondern beispielsweise mentale Gesundheit, richtig Feedback geben oder Finanzen – eben Fähigkeiten und Lebenswissen aus dem (Arbeits-)Leben außerhalb der Schule. Für mehr Infos hör dir den 5-Minuten-Beitrag von Deutschlandfunk Kultur an.
Übrigens: Auch du kannst LifeTeacher werden! Schau dir dazu einfach mal die App an oder die LifeTeachUs-Website.

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Voller Erfolg: Müllsammel-WM in Tokio

Eine Gruppe von Menschen sammelt am Strand Müll ein.

(Foto: Brian Yurasits , unsplash.com)

Müllsammeln als Sport. Diese Sportart gibt es in Japan schon seit 2008. „SpoGomi“ wird sie genannt – eine Zusammensetzung aus „Sport“ und „gomi“, Japanisch für „Abfall“. Also kaum verwunderlich, dass dort dieses Jahr in Tokio die erste Müllsammel-WM stattgefunden hat. Über eine Vorqualifikation haben sich Teams aus 21 Ländern einen Startplatz verdient. Mit Zangen, Handschuhen und Müllsäcken ausgerüstet suchte jedes Team einen fünf Quadratkilometer großen Bereich ab. Wichtig: Gerannt werden darf dabei nicht! Abhängig von Gewicht und Art des Mülls wurden entsprechend Punkte verteilt. Gewonnen hat das britische Team, und insgesamt wurde eine halbe Tonne Müll gesammelt. Die nächste WM soll laut Veranstalter 2025 stattfinden. Also los, stell dir dein Team aus drei Leuten zusammen und ran ans nachhaltige Sporten! Wer weiß, vielleicht bist du ja in zwei Jahren bei der nächsten Müllsammel-WM dabei. 

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Was tun mit dem alten Smartphone?

Person hält Smartphone in Hand. Auf Display ein Recycle-Kreislauf-Symbol.

(Foto: ready made, pexels.com)

Wer kennt es nicht? Fast alle von uns haben eine Schublade oder eine Box, in der alte Smartphones liegen. Sieh dies als deinen Appell an, endlich deine Daten zu sichern und dein Smartphone reparieren oder recyceln zu lassen. Woher du weißt, was noch mit deinem alten Gerät geht? Einfach ein paar Fragen beim Handycheck von mobilsicher.de beantworten und schon kriegst du die passende Option angezeigt. Zusätzlich werden dir auf dem Portal kleine Tipps und Tricks gegeben, mit denen du dein Smartphone selbst wieder funktionstüchtig machen kannst. Denn oft muss es nicht direkt auseinandergenommen und recycelt werden.

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Feiertag zum Bäumepflanzen – ganz Kenia packt an

Kleiner Baumsetzling wird eingepflanzt.

(Foto: Vitor Monthay, unsplash.com)

Kenia stellt sich einem seiner größten Probleme: der Abholzung. Zwar hat sich seit Beginn des Baumpflanz-Programms 2022 die Waldfläche wieder vergrößert, doch immer noch ist der Wald und Baumbestand gefährdet. Denn die Bevölkerung muss nicht nur gegen (illegale) Rodungen kämpfen. Aufgrund des Klimawandels gibt es mehr Dürren, wodurch die Bäume und das Land austrocknen. Um das gesetzte Ziel von 30 Prozent Baumbestand erreichen zu können, hat die kenianische Regierung einen nationalen Feiertag am 13. November ins Leben gerufen, an dem die gesamte Bevölkerung Bäume pflanzen soll. Bis 2032 sollen so 15 Milliarden neue Bäume gepflanzt und gepflegt werden, um die zerstörte Natur und das Klima zu retten. 

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