FineDings – Rückblick Januar 2024

Von Paula Fröschen am 25. Januar 2024

Achtung, Achtung! Die ersten FineDings in 2024 sind gleichzeitig unsere letzten FineDings für den Augenblick. Du bekommst von uns noch mal knackige fünf feine Dinge aus der Netzwelt, die uns im Januar bewegt haben. Mit dabei sind natürlich die Demonstrationen, die in ganz Deutschland stattgefunden haben; zwei nützliche Tools/Apps, mit denen du Licht und Freude einfangen kannst; eine bahnbrechende Erfindung gegen Tierversuche und Erkenntnisse zum Einfluss der Teamkonstellation auf unsere Kreativität.

von Paula Fröschen

 

Es gibt Hoffnung: viele Demos gegen Rassismus

Gruppe von Demonstrierenden gegen Rassismus

(Foto: Ehimetalor Akhere Unuabona, unsplash.com)

Du hast es bestimmt schon mitbekommen, aber diese wirklich positiven Nachrichten aus ganz Deutschland sind eine Erwähnung an erster Stelle wert! Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Menschen im ganzen Land gegen Rassismus, gegen rechtes Gedankengut und rechte Hetze protestieren und für eine offene, diverse und gerechte soziale Gemeinschaft eintreten. Klar, es ist mit Demonstrationen nicht getan, aber diese Aktionen lassen die Hoffnung wagen, dass auch die bisher stille Mehrheit immer mehr ihre Stimme findet und sich traut, diese einzusetzen. Schau doch mal, bei welchen Organisationen und Aktionen du dich in deiner Stadt engagieren kannst.   

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Kreativität erblüht am besten in Zweierteams

Zwei Männer stehen sich vor einem Whiteboard gegenüber. Einer schreibt auf das Board.

(Foto: Kaleidico, unsplash.com)

Allgemein bekannt ist, dass Gespräche die Kreativität fördern. Der Grund: „In der Kommunikation miteinander ordnen sich die Gedanken automatisch, der Gesprächspartner liefert neue Informationen und Anstöße. So erlangen wir Ideen, die uns allein nicht zugänglich waren.“ Jetzt gibt es auch eine konkrete Zahl für die beste Gesprächskonstellation. Martin Lercher von der Universität Düsseldorf und Itai Yanai von der New York University haben in ihrer Forschung festgestellt: Die besten kreativen Ideen entstehen in Kleingruppen. Und zwar in der kleinsten Gruppe schlechthin: ein Zweierteam. Warum das so ist und warum Gruppen mit mehr als drei Personen eher hinderlich für neue Ideen und erstaunliche Erkenntnisse sind, liest du im Artikel.

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Mit dieser App gibts inklusives, barrierefreies Kino

Menschen schauen einen Kinofilm. Es sind keine Untertitel sichtbar.

(Foto: Tima Miroshnichenko, pexels.com)

Das sind doch mal Klima-Good-News: Die Deutschen fahren mehr Fahrrad, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Zusätzlich gaben bei der Umfrage 72 % an, weniger häufig zu fliegen. Auch andere Mobilitätskonzepte können Zuwachs verzeichnen. Beispielsweise nutzen 38 % der Befragten nun Carsharing häufiger. Bus und Bahn mussten hingegen Fahrgäst:innen einbüßen – keine große Überraschung –, weil die Verlässlichkeit sehr zu wünschen übrig lässt. Gut, dass das Schienennetz endlich weiter ausgebaut wird. So können dann in (ferner) Zukunft alle Menschen mit einem Deutschlandticket pünktlich an ihr Ziel kommen. Bis dahin müssen wir einfach weiter Fahrrad fahren. Für kürzere Strecken funktioniert das ja auch wunderbar.

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Tierversuche für Medikamente ade?

Eine weiße Maus sitzt vor zwei Petrischüsseln. Im Hintergrund eine Hand mit Gummihandschuhen.

(Foto: erstellt mit Canva)

Wir alle wissen, dass in der Medikamentenentwicklung immer Tierversuche durchgeführt werden. Finden wir das gut? Nein. Gab es bisher eine Alternative? Nein. Doch das könnte sich jetzt ändern. Wissenschaftler:innen der Universität Edinburgh haben einen Chip in einem 3D-Drucker entwickelt, der nachahmt, wie ein Medikament durch den Körper fließt. Doch das ist nicht der einzige Vorteil dieser neuen Entwicklung. Du fragst dich, wie der Chip aufgebaut ist und wie das alles funktioniert? Hier lang bitte.

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Genau dort sollte deine Solaranlage hin

Solaranlage auf dem Dach eines Hauses.

(Foto: erstellt mit Canva)

Und es ist: der Igel! Die Deutsche Wildtierstiftung hat den Braunbrustigel, der in ganz Europa heimisch ist, zum Tier des Jahres 2024 gewählt. Diese stacheligen Tierchen sind nicht nur niedlich anzusehen, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle in unserem Ökosystem. Als geschickte Jäger von Insekten und Schnecken helfen sie, das natürliche Gleichgewicht zu erhalten. Leider ist der Lebensraum der Igel bedroht, weshalb es sogar in der Stadt mehr von ihnen gibt als auf dem Land. Aber auch dort ist es nicht einfach. Momentan befindet sich der Igel noch auf der Vorwarnliste. Sollte aber keine Besserung seines Lebensraums eintreten, muss er in die Kategorie „gefährdet“ hochgestuft werden. Ein neuer Feind ist übrigens der Mähroboter. So praktisch er auch ist, so fatal ist er für Igel, die schlafend an Heckensäumen liegen.

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Themen: FineDings, Netzfundstücke, Apps, JUNGMUT, Demonstration, Inklusion, Barrierefreiheit, Anti-Rassismus, Solaranlage